-genauer gesagt aus Damaskus! Ja genau, in Damaskus, da wo Jesus Paulus erschienen ist, Paulus daraufhin Christ geworden ist und anstatt Christen zu verfolgen "Heidenprediger" wurde. Dazu ist Damaskus auch um so viel "arabischer" und "orientalischer" als Beirut, aber auch staubiger, dreckiger und abgaasreicher, was meinen Eltern am Anfang nicht so gefallen hat, aber auch sie wurden von dieser Stadt verzaubert und wuerden jetzt am liebsten noch ein paar Tage hier bleiben. Morgen werden wir allerdings auch hier unsere Zelte wieder abbrechen um sie in Palmyra (mitten in der syrischen Wueste) fuer eine Nacht aufzuschlagen. Danach geht es weiter zum Krak des Chavalliers und Homs, wo wir eine Nacht verbringen werden.
Das Ziel der Reise meiner Familie hat sich an sich schon erfuellt, denn heute hat mein Vater gemeint, dass sich das Vorurteil, dass der Libanon und Syrien so gefaehrlich seien, nicht bestaetigt hat. Sehr schoen :-)
Also, fuer heute verabschiede ich mich aber dann auch mal wieder... Ihr koennt ja noch n bisschen im Internet uebr Syrien und Damaskus und Co nachlesen ;-)
Liebe Gruesse,
die Uli.inSyrien
Donnerstag, 27. März 2008
Sonntag, 23. März 2008
Min Almania....
(geschrieben am 22.3.08)
... kam gestern auch der Rest meiner Familie in den Libanon um mich hier zu besuchen. Wie eigentlich alle Gaeste begruesst sie der Libanon mit wunderschoenem und warmem Wetter. Sie koennen es gar nicht glauben, in Hassfelden im Schneesturm gestartet zu sein und jetzt im T-Shirt und kurzen Hosen am Mittelmeer zu sein und zu schwitzen.
Heute ging es in die Jeitta Grotto (RIESIGE Tropfsteinhoehle) und nach Harissa zu der Marienstatue, eine Gebets- und Andachtsstaette der Maroniten, wovon man einen wunderschoenen Ausblick hat. Dort besuchten wir auch in einer Griechisch Orthodoxen Kirche (eine der schoensten Kirche die ich in meinem Leben gesehen hab) den den Anfang eines Gottesdienstes und trafen auch einen der zwei deutschen Professoren, die dort in der Priesterausbildungsstaette lehren.
Auf der Rueckfahrt hatten wir auch eine ganz interessante Buserfahrung. Da stritten zwei Busfahrer um Fahrgaeste und dabei ging dann halt die Scheibe drauf die in tausend Teile zersplittert ist und in den Bus flogen waehrend der Fahrt. Darauf folgte natuerlich eine wilde Diskussion ueber Handy der Busfahrer, aber als sie auf Augenhohe waren wurde diese praktisch auch mit Einsatz des Busses fortgesetzt.. Sehr gut. Da erleben meine Eltern und mein Bruder auch den Libanon. Gestern als wir vom Flughafen zurueckfuhren blieb auch immer das Auto stehen. Wahrscheinlich wegen Dreck im Benzin und dann hat die Spritpumpe aufgegeben, aber durch ein Klopfen mit dem Radschluessel auf irgendwas beim rechten hinteren Rad ging es dann nach ner Weile auch wieder.
(geschrieben am 23.3.08)
So, aufgrund „technischer Probleme“ kommt jetzt heute das Lebenszeichen von gestern, aber auch fuer heute eine kurze Skizze unseres Tages.
Nach einem fruehen Ostermorgen-Gottesdienst mit anschliessendem Fruehstueck in der Deutschsprachigen Gemeinde in Beirut haben wir uns mit dem Bus Richtung Baalbek aufgemacht. Auf der Fahrt haben wir aber einen seeeeeehr netten Maroniten kennengelernt, der uns zu seiner Familie auf einen Ahwe (arabischen Kaffee) und spezielles Ostergebaeck eingeladen hat. Zuerst hatte meine Mutter Bedenken und hat sich wohl gedacht, ob ihre Tochter verrueckt ist, weil sie die Einladung eines Fremden mit ihrer Familie angenommen hat, aber dann.... war auch meine Familie sooo gluecklich, sowie auch die Familie die wir besuchten. Danach haben wir aber auch selbst verstaendlich noch die vielen „alten Steine“ Baalbeks inspiziert und waren schwer beeindruckt.
So, jetzt warten die anderen aber auch schon auf mich, damit Energie in Form von leckerem libanesischem Essen aufnehmen koennen nach einem sehr „sonnen-energischem“ Tag.
Liebe Gruesse aus dem sommerlich warmem Libanon,
Uli
... kam gestern auch der Rest meiner Familie in den Libanon um mich hier zu besuchen. Wie eigentlich alle Gaeste begruesst sie der Libanon mit wunderschoenem und warmem Wetter. Sie koennen es gar nicht glauben, in Hassfelden im Schneesturm gestartet zu sein und jetzt im T-Shirt und kurzen Hosen am Mittelmeer zu sein und zu schwitzen.
Heute ging es in die Jeitta Grotto (RIESIGE Tropfsteinhoehle) und nach Harissa zu der Marienstatue, eine Gebets- und Andachtsstaette der Maroniten, wovon man einen wunderschoenen Ausblick hat. Dort besuchten wir auch in einer Griechisch Orthodoxen Kirche (eine der schoensten Kirche die ich in meinem Leben gesehen hab) den den Anfang eines Gottesdienstes und trafen auch einen der zwei deutschen Professoren, die dort in der Priesterausbildungsstaette lehren.
Auf der Rueckfahrt hatten wir auch eine ganz interessante Buserfahrung. Da stritten zwei Busfahrer um Fahrgaeste und dabei ging dann halt die Scheibe drauf die in tausend Teile zersplittert ist und in den Bus flogen waehrend der Fahrt. Darauf folgte natuerlich eine wilde Diskussion ueber Handy der Busfahrer, aber als sie auf Augenhohe waren wurde diese praktisch auch mit Einsatz des Busses fortgesetzt.. Sehr gut. Da erleben meine Eltern und mein Bruder auch den Libanon. Gestern als wir vom Flughafen zurueckfuhren blieb auch immer das Auto stehen. Wahrscheinlich wegen Dreck im Benzin und dann hat die Spritpumpe aufgegeben, aber durch ein Klopfen mit dem Radschluessel auf irgendwas beim rechten hinteren Rad ging es dann nach ner Weile auch wieder.
(geschrieben am 23.3.08)
So, aufgrund „technischer Probleme“ kommt jetzt heute das Lebenszeichen von gestern, aber auch fuer heute eine kurze Skizze unseres Tages.
Nach einem fruehen Ostermorgen-Gottesdienst mit anschliessendem Fruehstueck in der Deutschsprachigen Gemeinde in Beirut haben wir uns mit dem Bus Richtung Baalbek aufgemacht. Auf der Fahrt haben wir aber einen seeeeeehr netten Maroniten kennengelernt, der uns zu seiner Familie auf einen Ahwe (arabischen Kaffee) und spezielles Ostergebaeck eingeladen hat. Zuerst hatte meine Mutter Bedenken und hat sich wohl gedacht, ob ihre Tochter verrueckt ist, weil sie die Einladung eines Fremden mit ihrer Familie angenommen hat, aber dann.... war auch meine Familie sooo gluecklich, sowie auch die Familie die wir besuchten. Danach haben wir aber auch selbst verstaendlich noch die vielen „alten Steine“ Baalbeks inspiziert und waren schwer beeindruckt.
So, jetzt warten die anderen aber auch schon auf mich, damit Energie in Form von leckerem libanesischem Essen aufnehmen koennen nach einem sehr „sonnen-energischem“ Tag.
Liebe Gruesse aus dem sommerlich warmem Libanon,
Uli
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